Die Kaskade ist die einfachste Form des Jonglierens, und wird mit einer ungeraden Anzahl an Bällen (oder Ähnlichem) ausgeführt. Die erste Variante der Kaskade stellt die 3-Ball-Kaskade dar. Als Ausgangsposition nimmt man 2 Bälle in die eine Hand, und einen Ball in die andere Hand. Als erster Wurf wird die Hand benutzt, in der sich zwei Bälle befinden. Sobald der Ball ganz oben angelangt ist, wirft man den Ball aus der anderen Hand nach oben. Man muss diesen Ball unter dem gerade eben erst hochgeworfenem Ball hindurch werfen. Jetzt ist die Hand frei, um den Ball der zuerst losgeworfen war, wieder aufzufangen. Ist der zweite Ball oben angekommen, wirft man den dritten Ball in die Höhe. So geht es dann immer weiter. Diese Form ist vor allen Dingen Einsteigern zu empfehlen, da diese Kaskade sehr einfach und langsam geworfen werden kann. Dann gibt es noch Kaskaden mit mehr als drei Bällen. Das System bleibt das gleiche, nur dass je mehr Bälle geworfen werden, auch immer höher, und präziser, und auch schneller geworfen werden muss. Diese Kaskade sollte man erst versuchen, wenn man die einfache Kaskade sehr gut beherrscht. Denn bei Kaskaden mit mehr als drei Bällen muss man um einiges schneller reagieren können, und bereits ein Gefühl für die Bälle und den ganzen Ablauf haben, sonst wird das Ganze erst gar nichts. Als Abwandlung gibt es noch die Rückwärtskaskade. Hier werden die Bälle außen herum geworfen. Das heißt über den Ball herüber, der gerade zuvor losgeworfen wurde. Als letzte Form des Kaskade gäbe es dann noch die Kaskade mit einer geraden Anzahl an Bällen. Heißt 4, 6, 8 oder noch mehr Bälle. Diese Wurfform ist jedoch sehr unregelmäßig und erfordert bereits einige Übung und Können.