Passen

Als Passen wird beim Jonglieren die Übergabe von Jonglier - Objekten zwischen zwei oder mehr Jongleuren bezeichnet. Am beliebtesten sind hier Keulen, die sich sehr gut zwischen den Partnern austauschen lassen.

Das Grundprinzip fürs Passen ist vergleichsweise einfach gestrickt. Zwei Jongleure stehen sich gegenüber und werfen sich in einem bestimmten Takt gegenseitig jeweils ein Objekt zu. Genauer gesagt bedeutet dies folgendes: Jeder Jongleur selbst wirft durchgehend Kaskaden. Jede vierte Keule werfen sie dann dem gegenüberstehenden Partner zu. Aus diesem Grund wird dieses Muster im Übrigen auch als "4 - count" bezeichnet.

Durch kompliziertere Rhythmen und unterschiedliche Reihenfolgen lassen sich auch deutlich mehr Jongleure in diese Pass - Abfolge integrieren. Wirkliche Grenzen gibt es nicht, doch irgendwann ist der räumliche Platz ausgereizt. Mit weiteren Jongleuren und anderen Rhythmen lassen sich auch weitere Muster ausführen, was eine deutlich beeindruckendere Wirkung auf eventuelle Zuschauer ausübt. Mit jedem zusätzlichen Jongleur bzw. je komplizierter das Muster wird, desto höher ist natürlich auch die Anfälligkeit für Fehler. Es ist daher ratsam erst einmal mit einfachen Varianten zu beginnen und dies langsam zu steigern.

Das Passen selbst holt das Jonglieren zumindest aus dem Bereich des Einzelsports und ermöglicht es so diesem Hobby zusammen mit anderen nachzugehen. Auf entsprechenden Conventions können beispielsweise mit den grundlegenden Kenntnissen weitere ggf. auch kompliziertere Muster gelernt und später geübt werden. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig und sorgen immer wieder für Abwechslung beim Jonglieren.

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